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Anteil geöffneter E-Mails und Klickzahlen verstehen und steigern

Wie viele Ihrer gesendeten E-Mails geöffnet werden, hängt von vielen Faktoren ab. Auf alle E-Mail-Marketingkampagnen weltweit bezogen, liegt die durchschnittliche Öffnungsrate bei 20–30 %. Es ist wichtig, die Öffnungsrate richtig zu interpretieren. Folgendes sollten Sie im Hinterkopf behalten:

  • Der Anteil geöffneter E-Mails nimmt mit der Zeit zu. Dies liegt daran, dass nicht jeder seine E-Mails regelmäßig abruft oder sofort öffnet.
  • E-Mails können auch geöffnet werden, ohne dass dies im Kampagnenbericht widergespiegelt wird. Wenn ein E-Mail-Client so eingestellt ist, dass Bilder nicht geladen werden, meldet er das Öffnen der E-Mail nicht an unsere Server. Daher kann der tatsächliche Anteil geöffneter E-Mails über der in Direct Mail angezeigten Öffnungsrate liegen.
  • Auch wenn ein Empfänger die E-Mail laut Kampagnenbericht nicht geöffnet hat, ist es möglich, dass er sie tatsächlich doch gelesen hat. Im vorherigen Stichpunkt erfahren Sie den Grund hierfür.
  • Wenn ein Empfänger Ihre E-Mail laut dem Kampagnenbericht nicht geöffnet hat, bedeutet das weder, dass die E-Mail im Spam-Ordner gelandet ist oder nicht zugestellt wurde, noch dass Sie sie ihm erneut senden sollten. Am wahrscheinlichsten ist, dass der Empfänger die E-Mail erhalten, aber (noch) nicht geöffnet hat.

Öffnungsrate verbessern

Manche Kampagnen erzielen Öffnungsraten von über 50 %. Hier finden Sie einige Tipps, um den Anteil geöffneter E-Mails zu verbessern:

Inaktive Abonnenten aussortieren

Ziehen Sie in Betracht, nicht mehr aktive Benutzer von der Liste zu streichen. Ein Empfänger ist „inaktiv“, wenn er seit über einem oder zwei Jahren keine Ihrer E-Mails geöffnet hat. Ihre Liste schrumpft zwar, aber Sie erreichen Menschen, die wirklich interessiert sind. Direct Mail bietet zahlreiche Möglichkeiten, aktive von inaktiven Benutzern zu unterscheiden:

  • Sie können unter „Adressen“ > „Spalten anzeigen“ > „Anzahl der geöffneten E-Mails“ nachsehen.
  • Sie können auf dem Tab „Adressen“ einen Empfänger auswählen und in der Symbolleiste auf „Informationen“ klicken.
  • Sie können die Funktion „Adressen suchen“ verwenden.

Zeitraum zwischen den E-Mails überdenken

Denken Sie darüber nach, wie häufig Sie E-Mail-Newsletter versenden. Jede Gruppe von Empfängern verhält sich anders, aber Sie stellen vielleicht fest, dass Ihre Abonnenten „übersättigt“ sind, wenn Sie zu viele E-Mails von Ihnen erhalten (z. B. mehrere die Woche). Tatsächlich sinkt die Aktivität der Abonnenten sogar, wenn in einer Kampagne häufiger E-Mails gesendet werden. Möglicherweise erzielen Sie ein besseres Ergebnis, wenn Sie die Anzahl der im Monat gesendeten E-Mails verringern.

Nachrichtenlänge überdenken

Setzen Sie sich mit der Länge Ihrer E-Mails auseinander. Die meisten Leser nehmen sich nur einige Sekunden, um eine E-Mail zu überfliegen. Mit kurzen E-Mails und aussagekräftigen, wirkungsvollen Überschriften sowie kurz und knapp gehaltenen Betreffzeilen könnten Sie erfolgreicher sein.

Mobilgeräte unterstützen

Nutzen Sie eine für Mobilgeräte optimierte Vorlage. Probieren Sie doch mal eine Vorlage von Direct Mail aus, die auf einem kleinen Bildschirm leichter zu lesen ist. Alle in Direct Mail integrierten Vorlagen sind für Mobilgeräte optimiert (abgesehen von einigen aus dem Abschnitt „Veraltete Vorlagen“).

Guten Zeitpunkt zum Senden wählen

Werktage sind immer besser als Wochenenden. Die Uhrzeit hat scheint hingegen keinen wesentlichen Einfluss auf die Öffnungsrate zu haben.

Handlungsaufforderungen verbessern

In diesem Hilfeartikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Handlungsaufforderungen (Calls to Action) verbessern, falls Sie solche in Ihren E-Mails nutzen.

Ihre E-Mail-Reputation schützen

Natürlich möchten Sie unter allen Umständen vermeiden, dass Ihre E-Mail im Spam-Ordner landet. Indem Sie sich an bewährte Verfahren halten, schützen Sie Ihre E-Mail-Reputation und sorgen dafür, dass Ihre E-Mails es in den Posteingang schaffen. Hier erfahren Sie mehr über E-Mail-Reputation.

Zu vermeidende Strategien

Folgendes trägt nicht dazu bei, die Öffnungsrate zu steigern:

  • Das Aufteilen einer E-Mail-Kampagne in mehrere Sätze (z. B. das Senden in drei Gruppen zu je 100 E-Mails anstatt in einer einzigen Gruppe von 300)
  • Das Senden über Ihren eigenen Mailserver anstatt über den e3 Auslieferungsdienst oder einen dedizierten Server
  • Wiederholtes Senden derselben Nachricht

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